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Vertrag für Luxushotel in Mittenwald nun unterschrieben

Montag, 16. Januar 2012

Bürgermeister Adolf Hornsteiner ließ bei seiner Neujahrsansprache im Mittenwalder Standortoffiziersheim die Katze aus dem Sack: Die Marktgemeinde Mittenwald und die Berliner Investoren haben nach langem Hin und Her einen Vertrag geschlossen. Somit ist die Grundlage für den Bau eines Luxushotels am Hallenbadareal geschaffen.

Der Durchbruch für das Luxushotel in Mittenwald ist geschafft.

Sehr zufrieden mit dem unterschriebenen Vertrag: Bgm. Adolf Hornsteiner, Peter und Patrick Berrendorf aus Berlin (v.l.).

Trotz des parallel laufenden Normenkontrollverfahrens vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (wir berichteten) ist beim geplanten Bau eines Vier- bis Fünf-Sterne-Hotels an der Bahnhofstraße der Durchbruch gelungen. Der Markt Mittenwald, Eigentümer des 1,1 Hektar großen Grundstückes, hat zusammen mit den Investoren der ID Projektentwicklungs GmbH ein 30-seitiges Vertragswerk unterschrieben. Der Kontakt tritt endgültig in Kraft, wenn die Klage einiger Anwohner scheitert und der Gemeinderat das umfassende Regelwerk in seiner nächsten Sitzung (24. Jänner) ratifiziert. „Über die Inhalte des Vertrags haben wir Stillschweigen vereinbart“, teilte Hornsteiner den Zuhörern mit.

Nur so viel ist bekannt: Ein heikles Thema war der Grundstückspreis – im Raum steht eine Summe von über vier Millionen Euro – sowie der Bau und das Betreiben eines neuen Hallenbades auf dem Areal der ehemaligen Druckerei Nemayer. Über ein Jahr haben die Vertragspartner mit ihren Anwälten an dem Regelwerk gefeilscht.

Der Kopf der ID Projektentwicklungs GmbH, Patrick Berrendorf aus Berlin, ist sehr zufrieden. Er und sein Vater Peter waren am 12. Jänner ebenfalls beim Neujahrsempfang vor Ort. Auch Bürgermeister Hornsteiner zeigte sich „sehr zufrieden“ mit dem am 22. Dezember 2011 unterschriebenen Vertrag. Nun sei die Marktgemeinde in der Lage, einen Ersatz für das noch bestehende Hallenbad zu schaffen. Profitieren könne der Markt auch von einem großen Hotel-Veranstaltungssaal (900 Plätze), welcher mit benutzt werden könne. Immer vorausgesetzt, die Verwaltungsrichter schieben dem Vorhaben keinen Riegel vor.