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Fritz Dopfer wieder auf dem Treppchen!

Montag, 16. Januar 2012

Fritz Dopfer konnte sein Glück im schweizerischen Wengen „kaum fassen“: beim besten deutschen Slalomergebnis im Weltcup seit 20 Jahren lagen nur fünf Hunderstelsekunden zwischen dem dritten Dopfer und dem Fünften Felix Neureuther aus Garmisch-Partenkirchen. Es war gleichzeitig auch Dopfers bester Torlauf seiner Karriere.

Fritz Dopfer wurde in Wengen in der Schweiz Dritter!

Was für ein Rennen auf der spektakulären Piste in Wengen: Mit der zweitbesten Laufzeit hinter Kostelic kämpfte sich der Leutascher Fritz Dopfer im Finale noch von Platz acht nach vorne, nur 0,03 Sekunden fehlten ihm auf Andre Myhrer (Schweden) auf Rang zwei. Kostelic war auf einem der schwersten Weltcup-Hänge 0,88 Sekunden schneller, doch das war Dopfer herzlich egal. „Als ich oben stand, hätte ich das niemals für möglich gehalten, ich hätte kein Geld der Welt auf mich gesetzt. Dass ich es geschafft habe, ist unbeschreiblich.“

Als Dritter beim Riesenslalom in Beaver Creek (USA) hatte Dopfer schon zu Saisonbeginn aufhorchen lassen (wir berichteten). Dass es nun auch in seiner zweitbesten Disziplin so schnell nach oben gehen würde, hat ihn „selbst überrascht. Aber das alles ist kein Zufall, sondern Produkt harter Arbeit“, wie er betonte. Dopfer war zuvor noch nie in Wengen gestartet; nach seiner Premiere durfte er sich gleich über ein Preisgeld von 15.000 Schweizer Franken freuen.

Fritz Dopfer ist auch ein Profiteur der Neustrukturierung im Deutschen Skiverband (DSV). Seit dieser Saison ist Neureuther wieder in die Männer-Nationalmannschaft integriert, Dopfer kann sich also an einem der besten Slalomfahrer der Welt messen. „Fritz profitiert von der neuen Trainingsgruppe noch mehr als Landsmann Felix Neureuther“, sagt der deutsche Männer-Cheftrainer Karlheinz Waibel.

Leser dürfen sich auch kommenden Monat wieder auf einen exklusiven Weltcup-Bericht von Fritz Dopfer in der Feberausgabe der Plateauzeitung freuen.