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Franzosen-Festspiele in Seefeld

Sonntag, 18. Dezember 2011

Der erste Triple-Weltcup der Nordischen Kombination wurde trotz Wind und Neuschnee zum Erfolg für den veranstaltenden Skiclub. Trotz der Wetterkapriolen konnten alle Bewerbe mustergültig abgewickelt werden. Dreifacher Sieger war der Franzose Jason Lamy Chappuis.

Der französische Überflieger, die starken Langläufer und der erfolgreichste Österreicher Bernhard Gruber beim Triple-Weltcup in Seefeld.

Am ersten Tag setzte sich der Weltcupführende gemeinsam mit seinem Partner Sebastian Lacroix bei starkem Schneefall knapp vor den Italienern Allessandro Pitton und Lukas Runggaldier durch. Magnus Krog und Mikko Kokslien aus Norwegen holten vor ihren Landsleuten Magnus Moan und Haarvard Klementsen und den Deutschen Eric Frenzel und Björn Kircheisen den dritten Platz. Die Österreicher kamen über die Ränge acht und neun nicht hinaus.

Am zweiten Tag rechneten alle nach dem verschneiten Sprungbewerb mit einem norwegischen Sieg. Doch weder das Team aus dem Norden noch der nach dem Springen führende Deutsche Tino Edelmann konnten die Erwartungen erfüllen. So siegte wieder der französische Weltcupführende Lamy Chappus, vor dem Japaner Akito Watabe und dem Italiener Allessandro Pittin, der mit 27:43.00 Minuten die stärkste Laufleistung bot. Vierter und bester Österreicher wurde Bernhard Gruber, der sowohl im Springen, als auch im Langlaufen mit guten Leistungen aufwartete und nur zwei Sekunden nach Pittin im Ziel einlief.

Am dritten Tag ging der Tiroler Willi Denifl nach seinem Sieg im Springen als erster in die Langlaufspur, wurde aber schon bald von einem französischen Trio rund um Lamy Chappuis gestellt. Über weite Strecken des Rennes lief eine große Gruppe gemeinsam an der Spitze. Mittendrinnen auch die Österreicher, von denen sich Bernhard Gruber wieder am stärksten behaupten konnte. Erst auf dem letzten Meter wurde er noch vom Norwerger Jörgen Graabak abgefangen, und musste sich mit nur 1 Zehntel Rückstand mit Rang vier zufrieden geben. Allessandro Pittin lief wieder ein hervorragendes Langlaufrennen. Leider brach ihm in der vierten Runde ein Langlaufstock und so konnte der Franzosen Lamy Chappuis wieder die Führung an sich reißen, die er bis zum Ziel nicht mehr abgab.