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Atemschutzübung mit besonderem Übungsobjekt
Mittwoch, 08. September 2010
Dieser Tage fand am Seefelder Plateau eine Abschnitts – Atemschutzübung statt. Teilgenommen haben die Feuerwehren Seefeld, Leutasch, Unterleutasch, Scharnitz, Reith sowie das Rote Kreuz Seefeld. Sowohl Bezirks-Feuerwehrinspektor Michael Neuner, Bezirks-Feuerwehrkommandant-Stv. Reinhard Kircher und Abschnitts-Feuerwehrkommandant Lorenz Neuner waren dabei.

Bild am Eingang des Stollens von FM Maximilian Neuner, FWLeutasch
Die Freiwillige Feuerwehr Reith zeichnete für die Organisation der gemeinsamen Übung in den Bergwerksstollen des Ichthyolwerks verantwortlich.
Übungsannahme war ein Brand im Munitionslager ca. 90 m im „Hans-Gerhard–Stollen“ wobei 4 Personen vermisst wurden. Brandursache dürfte ein Kurzschluss im Munitionslager gewesen sein.
Nach ersten Informationen waren die Personen weiter in das innere des Bergwerks geflüchtet und wurden eventuell verschüttet.
Aufgabe der Feuerwehren war die Brandbekämpfung und Bergung der Verletzten und zum Teil verschütteten Personen. Aufgrund der engen Stollen brach die Funkverbindung des Atemschutzfunks (70 cm) nach 80 m ab. Dies war eine große Herausforderung für die Einsatzleitung sowie für alle Atemschutztrupps. Insgesamt waren 13 Trupps im Einsatz.
Die Übung dauerte ca. zwei Stunden und wurde durch eine anschließende Stollenbefahrung mit allen Anwesenden abgerundet. Nach der Übungsbesprechung versorgte das Ichthyolwerk die Einsatzkräfte mit einer Jause, herzlichen dank dafür an die Betriebsleitung.
Ebenfalls bedanken möchten sich die Organsiatoren bei den Mitarbeitern des Ichthyolwerks für die freundliche Unterstützung, sowie bei allen Anwesenden für den guten Übungsverlauf.
Simone Föger, Feuerwehr Reith



