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Eine unbändige Leidenschaft
Dienstag, 22. November 2011
Im Rahmen eines Seminares „Dinge lesen“, statteten Studenten der Universität Innsbruck zusammen mit Dr. Herlinde Menardi dem leidenschaftlichen Sammler Heinz Strasser einen Besuch in seinen Ausstellungsräumen in Gießenbach ab. Eine große Ehre für den Mann mit der unbändigen Leidenschaft für Antiquitäten.

17 Studenten bestaunten die Raritätensammlung von Heinz Strasser.

Heinz Strasser in seinem Element: Er kennt jede noch so kleine Rarität in und auswendig.

Seine Ausstellungsräume in Gießenbach platzen aus allen Nähten.

Das Original-Besteck aus Andreas Hofers Gasthof „Am Sand“ ist ebenfalls in seiner Sammlung vorhanden.
Heinz Strasser ist über Seefeld hinaus eine sehr bekannte Persönlichkeit. Seine Sammelleidenschaft hat mittlerweile Kult-Status erreicht. Nun wurde dem gelernten Tischlermeister eine große Ehre zu Teil: 17 Studenten der Universität Innsbruck begutachteten mit Dozentin Dr. Herlinde Menardi im Rahmen eines Seminares „Dinge lesen - die Dimension der Dinge“ sein Archiv. „Es ist ein wunderbarer Ort, den Strasser hier geschaffen hat. Die Schere zwischen Vergangenheit und Zukunft wird schließlich immer größer. Es ist wichtig, das Geschichte nicht verloren geht“, wie Menardi zu berichten weiß.
Allerdings „platzen die Ausstellungsräume bald aus allen Nähten“, wie Strasser erzählt. Seine kompletten Errungenschaften lassen sich schon lange nicht mehr mit Zahlen beziffern. Sie reichen von uralten Handwerksmaschinen, bis hin zum Essensbesteck aus dem Gasthaus des „Sandwirtes“ und Nationalhelden Andreas Hofer.
Sein sehnlichster Wunsch ist allerdings ein großes Museum in Seefeld eröffnen zu dürfen. „Mit Unterstützung des Architekten Adamer, welcher schon beim ‚Schloss Ehrenberg‘ in Reutte arbeitete, hätten wir dafür gute Voraussetzungen“, kommentierte Seefelds Bgm. Werner Frießer.



